Lauffreunde

Pfaffenwinkel

Freitag, Juli 20, 2018

Herbstläufe

In diesem Herbst haben wir wieder ein paar Marathonreisen vor, auf dem Programm stehen Frankfurt, New York und Verona. Zur Vorbereitung boten sich diverse Laufveranstaltungen in der Gegend an. Zuallererst ist da der 12. Hapfelmeier-Lauf am 17. September in Polling zu nennen. Andreas glänzte mit 1:27:34 im Halbmarathon und belegte damit den 3. Platz in seiner AK M40, Gesamt-12. Taffy und Claus erzielten persönliche Bestzeiten, die zu den Plätzen 5 und 6 in der AK M50 reichten. Taffy kam mit 1:41:04 als 34. ins Ziel, Claus mit 1:41:42 als 37. nur knapp dahinter. Schließlich rundete Hans mit 1:52:11 das Quartett als 4. in der M55 und Gesamt-63. ab. Auch über 10km waren Lauffreunde unterwegs: Herausragend Finas 2. Platz in 41:09, womit sie dazu souverän die weibliche Hauptklasse gewann. Knapp dahinter die Freundin ihres Bruders, Christine Schichl, die die W30 in 42:07 gewann und den Lauf als Dritte beendete. Taffy lief neben dem HM auch noch die 10km in guten 47:42, 10. in M50 und 47. Gesamt. Halas benötigte 50:24, 4. in M35 und 67. Gesamt.

3 Wochen später startete Claus beim München-Marathon über die halbe Distanz und verbesserte seine Bestzeit um eine weitere Minute auf 1:40:37. In dem großen Läuferfeld reichte die Zeit zu Platz 54 in der AK, Gesamt 732 bei über 5000 Läufern.

Doch nun zu den Marathon-Reisen: Taffy machte am 29.10. in Frankfurt, Deutschlands ältestem City-Marathon, den Anfang. Das große Ziel war es, die 3:30-Grenze zu durchbrechen. Seine Vorbereitung verlief dafür sehr gut, wie man an den Hapfelmaier-Ergebnissen gesehen hatte. Aber reicht das auch über die Distanz von 42,2km? Ja, es hat gereicht, nach 3:28:49 lief er über den roten Teppich der Frankfurter Festhalle ins Ziel, seine alte Bestzeit damit regelrecht geschreddert. Diese lag vorher bei 3:45. Da spielte es keine Rolle, dass 2879 Läufer schneller waren. Immerhin waren über 10000 am Start. Auch ein 303. Platz in der AK ist beachtlich. Ebenfalls in Frankfurt war Christine Schichl dabei, betreut von Lukas, dem sie sonst beim Triathlon zuschaut. In Polling noch mit einer 10km-Zeit, die in etwa 3:20 auf dem Marathon vermuten ließe, glänzte die Peißenbergerin an diesem Sonntag mit einer Superleistung trotz der widrigen Wetterbedingungen mit wechselnden Sturmböen: 3:10:14 zeigte die Uhr im Ziel an, damit belegte sie Platz 30 in der Altersklasse und war 118. von 3029 Läuferinnen.

Der geplante Start von Uschi und Gerd beim New York City Marathon (5.11.) musste leider ausfallen, da beide gesundheitlich angeschlagen waren. Aber für ein paar schöne Tage in Big Apple hat es immer noch gereicht.

Und wie war Verona (19.11.)? Touristisch und gastronomisch erste Sahne. Wir waren eine große Gruppe von 12 Personen, davon 7, die am Marathon bzw. Halbmarathon teilgenommen haben. Schon am Ankunftstag gab es einiges zu sehen. Bei der Marathonmesse haben wir uns gar nicht lange aufgehalten (nur schnell ein paar Aperol und Wein), sondern sind lieber gleich in ein gutes italienisches Restaurant eingefallen. Den Samstag widmeten wir dem Sightseeing. Das Wetter spielte ja über das gesamte Wochenende super mit: strahlender Sonnenschein und Temperaturen bei 15°C. Da unser Hotel im Zentrum lag, hatten wir zu allem kurze Wege. Auch am Sonntag zum Start waren es nur ein paar hundert Meter. Isabel und Andreas hatten sich für die halbe Strecke angemeldet, Bernd, Hans, Taffy, Claus und Klaus für die ganze.

 

Richtig etwas vorgenommen für den Marathon hatte sich nur Claus. Nach dem ersten "Auftritt" in Salzburg, was ja nur ein Trainingslauf sein sollte, hieß es heuer eine 3:30er Zeit anzusteuern. Und das hat er auch mit Bravour geschafft: genau 3:34 wurden für ihn gestoppt. Bernd wiederholte seine Leistung von Köln aus dem Vorjahr mit 3:49:12 und war sehr zufrieden damit. Die anderen spürten den berühmten Mann mit dem Hammer auf den letzten Kilometern. Taffy steckte Frankfurt von vor drei Wochen noch sichtlich in den Knochen, ihn plagten sogar Krämpfe, 3:55:34 seine Zeit im Ziel. Für Hans, der sich wünschte eine 3:40er Zeit zu laufen, standen am Ende 3:54:13 zu Buche. Bei Klaus war klar, dass die mangelnde Vorbereitung nicht mehr zuließ. Bis 35km noch auf Kurs für 4 Stunden, verlor er danach auf jedem km eine Minute und kam mit 4:07:27 ins Ziel.

Die Platzierungen schauen etwas seltsam aus: In den Ergebnislisten stehen die Altersklassen nur bei Teilnehmern an den italienischen Meisterschaften. Alle anderen scheinen statt in Altersklassen in der Gruppe der "Nicht-Italiener" gewertet worden zu sein, und das auch nur mit der Bruttozeit: Claus 291., Bernd 413., Taffy 489., Hans 514., Klaus 619. Bei den Männern und Gesamt bedeutete das 1100/1186, 1416/1538, 1575/1724, 1636/1798 und 1830/2029. 2708 Läufer/innen kamen ins Ziel.

Andreas glänzte im Halbmarathon mit einer Zeit von 1:26:06, Ziel erreicht. Damit war er 43. in der M40, 166. der Männer und 173. Gesamt. Isabel blieb leider nicht wie erhofft unter der 2:15-Marke, es reichte "nur" zu 2:18:21, womit sie 691. der Frauen war (153. in der AK, 2552. Gesamt). Im Halbmarathon waren nur unwesentlich mehr Läufer unterwegs, insgesamt 2751.

Die Fangruppe erwartete die Läufer an der berühmten Arena kurz vor dem Ziel. Hinter der Ziellinie gab es dann nochmals Gelegenheit für ein paar Fotos mit Medaille.

 

Nach Ausruhen am Nachmittag sollte auch der dritte Abend noch mal mit einem ausgezeichneten italienischen Essen ausklingen. Alles in allem ein schöner Ausflug.

Wo wir sonst noch aktiv waren

In den letzten Monaten waren einige von uns mal wieder bei verschiedenen Wettkämpfen dabei. Hier eine kurze Liste ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

Ganz oben steht hier natürlich, dass Andreas Maier am 27.5. Bayerischer Seniorenmeister über 1500m in der Alterklasse M40 geworden ist. Er brauchte nur 4:35,82 min, um durchs Ziel zu laufen. Allerdings fehlten ihm damit ganze 82 Hundertstel, um sich für die deutschen Meisterschaften zu qualifizieren. Nur einen Tag später wurde er 2. über 5000m in 18:37,75 min. Da verzeihen wir ihm gerade noch mal. dass er bei den Meisterschaften für den TSV Penzberg gestartet ist. Der Versuch eine Woche später die Quali für die Deutsche doch noch zu schaffen, schlug leider auch fehl.

Beim Karlsfelder Läufercup schaffte es Andreas schon wieder aufs Treppchen, Gesamtdritter in 1:07:18,87 Std (genauer geht es nicht). Dabei lief er 3000m in 10:13,96 min, 5000m in 18:08,58 min und 10000m in 38:56,33 min. Super, Burschi.

Claus absolvierte ein paar Triathlons: Mitteldistanz am 27.5. in Ingolstadt, Platz 48 von 77 in der AK50, 5:20:30 Std; Olympische am 2.7. am Tegernsee, Platz 13 in der AK mit 2:49:28 Std; und am 6.8. den Frankfurt City-Triathlon, Mitteldistanz mit 2-80-20. Hier trumpfte er mit einer Zeit von 4:46:02 Std auf, was Platz 255 im Gesamtklassement und Platz 31 in der AK bedeutete. Auch beim Münchner Firmenlauf (B2Run) am 13.7. war er dabei: 6km in 26:29,3 min bedeuteten Platz 1579 von ca. 30.000 Teilnehmern.

Paul startete am 17.6. beim Basetrail des Zugspitz-Ultra, 25km mit 1600 Höhenmetern. Am Ende blieb er knapp unter 5 Stunden, jedoch deutlich geschlagen von seiner Tochter Laura, die die 4-Stundenmarke nur um 2 1/2 Minuten verpasste, 29. unter 141 Teilnehmerinnen. Beim Sprint-Triathlon in Zell am See, 350m Schwimmen/20 km Radfahren/5km Laufen, am 29.7. benötigte Paul 1:16:29 Std. In der AK M55-59 kamen alle 5 Teilnehmer innerhalb von 10 Minuten ins Ziel. Paul verfehlte dabei das Treppchen nur knapp und hatte auf Platz 2 nur 1,5 Minuten Abstand. Für Alfons war es leichter, aufs Treppchen zu kommen - es gab nur 3 Teilnehmer in der AK M60-64. Da er der Älteste war, ist es keine Schande Dritter geworden zu sein. 1:36:52 Std. brauchte er bis ins Ziel.

Natürlich ist die Marathon-Saison weiterhin im Gange: Am 23.7. fand wieder der Füssener Romantik-Marathon statt. Bei seiner 17. Auflage war Thomas "Taffy" Tafertshofer von uns dabei und machte den Lauffreunden alle Ehre. Mit 3:41:33 Std erreichte er eine persönliche Bestzeit und Platz 22 in AK50. Zum Tagessieger hatte er nur etwas mehr als eine Stunde Rückstand :-). Unter den 460 Teilnehmern belegte er den 113. Platz und, vielleicht auch bemerkenswert, nur 6 Läuferinnen waren schneller als er. Da hat sich das Training wirklich ausgezahlt.

Beim Halbmarathon in Hall-Wallas Mitte Mai war "Jean-Luc" Halas am Start. Die Streckelänge entsprach nicht genau den Anforderungen, die Läufer mussten ca. 800m mehr zurücklegen. Dazu gab es ein paar kurze Anstiege und viele Ecken. Mit einem km-Schnitt von 5:54 benötigte Halas 2:09:20 für die 21,9 km und belegte damit den 43. Platz von 57 in der M30-39 (wobei er schon bedenklich nahe am Ende der Altersspanne liegt), Gesamt 187. von 275 Finishern.

Wen es interessiert, über uns wurde als lokale Laufgruppe in der August-Ausgabe des Regionalmagazin Vis-à-Vis (erscheint alle 2 Monate zum Weilheimer Tagblatt) berichtet, siehe Anhang.

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