Lauffreunde

Pfaffenwinkel

Mittwoch, November 22, 2017

Staffelseelauf (:-

unser Staffelseelauflauf heute am 16.09.2012 war wieder mit schönsten Wetter und sechs     gut gelaunten Läufern ein Traum.

Caroline, Hans, Klaus, Bernd, Christoph und Alfons erfreuten sich über die immer wieder schönen Blicke übern Staffelsee.

Start und Ziel war in Uffing das Gasthaus Alpenblick. Da schmeckt das Bier gleich doppelt gut.

Nur Hans und Klaus machten für Ihre Marathonvorbereitung den langen Ausdauerlauf den 30iger noch voll.

Das Vorher-Nachher Foto zeigt das fast kein Verschleiß bei den Läufern festzustellen war.

Gruß Alfons

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4-Stunden-Pacemaker beim Füssen-Marathon

Nachdem ich letztes Jahr nicht als Pacemaker drangekommen war, hatte ich mich heuer über die Zusage als 4-Stunden-Mann gefreut. Leider lief die Vorbereitung etwas suboptimal. Insbesondere klappte es mit den langen Läufen in den letzten Wochen überhaupt nicht mehr. Als Krönung brachte ich von einer Alpen-Radtour auch noch eine Darmgrippe mit, die mir auch noch den letzten Versuch eines langen Laufes kaputt machte und mich bis Montag vor dem Start außer Gefecht setzte. Ab Dienstag ging es zwar beim Lauftreff wieder aufwärts, doch zeigte es sich, dass ich wohl besser abgesagt hätte.

Am Start fühlte ich mich, zusammen mit Taffy, noch durchaus in der Lage, bei nicht allzu hohem Tempo 4 Stunden zu laufen. Auch 1 1/2 Stunden Regen mit Pfützen auf der Strecke schienen nicht allzu schlimm zu sein. Noch bei km 30 fühlte ich mich gar nicht so schlecht. Auch die Kilometer stimmten zu diesem Zeitpunkt noch mit dem GPS überein. Ab km 31 wurde es dann etwas wärmer mit zeitweiligem Sonnenschein, aber es ging auch auf einem leicht aufgeweichten Damm 4 km immer etwas bergauf. Schon das saugte mir die Kraft aus den Beinen. Nach der Verpflegung  bei km 35 folgte dann noch eine sumpfige Wiese, die mir das Gefühl gab, trotz Anstrengung nicht mehr vom Fleck zu kommen. Das hat mir wohl auch den Rest gegeben. Plötzlich machten meine Muskeln nicht mehr mit.

In dieser Lage schaute ich mich um und rief Taffy zu mir. Der war trotz mehrerer Pinkelpausen immer noch fröhlich und gut drauf. Deshalb habe ich meinen 4-Stunden-Luftballon auch gerne an ihn übergeben mit dem Auftrag, für mich das Rennen zu Ende zu laufen. Das hat der Taffy dann auch bravourös mit 4 Stunden 0 Minuten und 2 Sekunden gemacht. Praktisch war dabei auch noch, dass Taffy, genau wie ich, ein rotes Shirt und eine weiße Mütze trug. Wahrscheinlich hat gar keiner den Wechsel bemerkt.

Ich möchte mich bei Taffy nochmals herzlich für die Hilfe bedanken und ihm zu seiner Bestzeit gratulieren.

Ich selbst schlich mit 4 Stunden 9 Minuten und 27 Sekunden ins Ziel. Mein 20. Marathon ist nun auch Geschichte. Ich habe endlich auch durch Erfahrung gemerkt, dass ein vermeintlich langsamer Marathon ohne Vorbereitung am Ende nix als Quälerei ist.

 

Euer Kümmerling